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Breitbandausbau / Digitalisierung

Der Breitbandausbau ist eines der wichtigsten Handlungsfelder der kommenden Jahre. Dies gilt auch für die Uckermark. Die Fördergelder in Höhe von 42Mio. €, die von Bund und Land bereitgestellt werden, müssen so nachhaltig wie möglich eingesetzt werden. Dies bedeutet, dass bei der Vergabe der Ausbauleistung möglichst nur die Glasfasertechnologie Beachtung findet. Ein Mindestausbaustandard von 50Mbit ist zukünftig nicht mehr ausreichend, um den digitalen Anforderungen der Zukunft gerecht zu werden.

Unternehmen, öffentliche Einrichtungen und zunehmend jeder Bürger sind auf ein schnelles Internet angewiesen. Wenn es gelingen soll, unsere heimischen Firmen zu stärken, innovative Firmen und kreative Menschen für unsere Region zu gewinnen, brauchen wir einen flächendeckenden Glasfaserausbau.

Auch die Verwaltung muss einerseits in einem engen Zusammenwirken mit den Städten und Gemeinden ein bürgerfreundliches Online-Portal aufbauen, andererseits aber auch weiterhin eine freundliche, persönliche Beratung der Bürgerinnen und Bürger gewährleisten. Dabei ist das Vorhalten von Zweigstellen der Kreisverwaltung in den Städten Schwedt, Templin und Angermünde in jenen Bereichen zu gewährleisten, die erheblichen Bürgerkontakt aufweisen, um eine Entlastung der Bürgerinnen und Bürger zu ermöglichen.

Unterstützung der heimischen Wirtschaft

Unsere regionale Wirtschaft ist der Motor für die Entwicklung in unserem Landkreis. Sie schafft Arbeitsplätze und damit die wesentliche Voraussetzung für unsere Bürgerinnen und Bürger, in unserer schönen Uckermark gut leben zu können.

Die Unternehmen leisten Beachtliches für unsere Gesellschaft. Sie erwirtschaften mit ihren Beschäftigten unseren gesellschaftlichen Reichtum und engagieren sich sehr häufig auch in Vereinen oder bei sozialen Projekten.
Eine wichtige Aufgabe der Kreisverwaltung besteht darin, unsere regionalen Unternehmen in behördlichen Angelegenheiten schnell und unbürokratisch zu unterstützen sowie diese auch bei der Vergabe von Aufträgen des Landkreises, wenn möglich, besonders zu berücksichtigen.

Verbesserung des Mobilfunknetzes

Die Mobilfunkanbieter müssen stärker als bisher in die Pflicht genommen werden, die Lücken im Mobilfunknetz zu schließen. Dazu müssen wir im Landkreis, gemeinsam mit den Städten und Gemeinden, eine Analyse der Netzlücken vornehmen, um gezielt und fundiert die Anbieter zu kontaktieren und Veränderungen zu erwirken.

Funklöcher adé!

KARINA DÖRK

Verbesserung des ÖPNV

ÖPNV macht mobil!

KARINA DÖRK

Der öffentliche Personennahverkehr (ÖPNV) ist unabdingbarer Bestandteil der Daseinsvorsorge und für die Anbindung der ländlichen Räume an die Städte als kulturelle und wirtschaftliche Zentren des Landkreises von entscheidender Bedeutung. In enger Abstimmung mit den Städten, Gemeinden und Tourismusvereinen, aber auch in Verbindung mit dem Schülerverkehr gilt es, tragbare Lösungen für den ÖPNV zu finden. Dabei ist die Abstimmung zwischen Schienen- und Busverkehr besonders zu beachten.

Laut Beschlussvorlage des Landkreises sind in den vergangenen Jahren rund 500.000 km im Personennahverkehr gestrichen worden, was an verschiedenen Standorten, z.B. im Raum Lychen zu massiven Einschränkungen geführt hat. Mehrmalige Bürgerproteste vor dem Kreistag waren eine Folge. Es führten jedoch weder die Proteste, noch die Kritik der Bürgermeisterin Lychens, zu den berechtigten Änderungen im Fahrplan.

Es ist aber wichtig, die Interessen der Bürgerinnen und Bürger bezüglich des öffentlichen Personennahverkehrs ernst zu nehmen und nach finanzierbaren Lösungen zu suchen.

Weitere Verbesserung der Infrastruktur

In unserem Flächenlandkreis bewirtschaftet der Landkreis ca. 380 km Kreisstraßen. Die Sanierung der Kreisstraßen bleibt eine dauerhafte Aufgabe, die kontinuierlich fortgeführt werden muss.

Auch das Radwegenetz ist in die Jahre gekommen. Insbesondere die überregionalen Radwege müssen kontrolliert und repariert werden. Dies können die Städte und Gemeinden oftmals nicht allein leisten und darum ist die Unterstützung der Kreisverwaltung dabei unerlässlich.

Wünsche der Kommunen

Der Landkreis Uckermark braucht eine mit den Städten und Gemeinden abgestimmte Entwicklungsstrategie. Jede Region hat ihre spezifischen Eigenarten und Entwicklungschancen. Der Kreisverwaltung kommt dabei eine Steuerungs- und Unterstützungsfunktion zu. Es ist die Aufgabe des Landkreises, sich für die Belange der einzelnen Regionen und ihre speziellen Projekte überregional einzusetzen. (z.B. Europaschule Templin, Wiedereröffnung der Bahnstrecke Templin-Eberswalde)

Verringerung der Arbeitslosenzahlen

Wege zur Verringerung der Langzeitarbeitslosigkeit

  • Wirtschaftsförderung, Wirtschaftsansiedlung – intensive Zusammenarbeit mit der Wirtschaftsförderung Brandenburg
  • intensive Zusammenarbeit mit den regionalen Unternehmen
  • weitere Verbesserung der intensiveren individuellen Vermittlung
  • verstärkte Zusammenarbeit mit den regionalen Bildungsträgern
  • verstärkte Zusammenarbeit mit den Arbeitsfördergesellschaften
  • Verbesserung der Übergänge von Arbeitslosigkeit / Arbeit (finanzielle Belastung)

Mit Wirtschaftsförderung Zukunft sichern!

KARINA DÖRK

Unterstützung in den Bereichen der Bildung und Ausbildung

  • Schule ist Angelegenheit der Länder, deshalb ist der Einfluss bezüglich der Lehrerstellenbesetzung und damit verbundenen Ausfallstunden u.a. begrenzt, dies betrifft auch die Bildungsinhalte
  • enge Abstimmung mit Schulen / Kommunen bezüglich Schulsozialarbeiter/innen / Jugendsozialarbeiter/innen ist erforderlich
  • Unterstützung der Schulen bei Ganztagsangeboten
  • Unterstützung der Jugendvereinsarbeit
  • enge Abstimmung zwischen Schule / Jugendamt /Jobcenter bezüglich verhaltensauffälliger Kinder und Jugendlicher
  • Qualitätsstandards erarbeiten
  • Stärkung der Pflegefamilien
  • erfolgreiche Projekte wie das praxisorientierte Lernen ausweiten
  • enge Zusammenarbeit mit unseren regionalen Bildungsträgern,
  • enge Zusammenarbeit mit Sozialverbänden, freien Trägern
  • Werbekampagne an Hochschulen / Universitäten um Lehrer/innen für unsere Schulen zu begeistern

Weitere Themen

  • Verbesserung der sachthemenbezogenen Diskussion im Kreistag
  • Entwicklung des ländlichen Raums
  • Landesentwicklungsplan auf kommunale Bedürfnisse hin überprüfen, Veränderungswünsche der Kommunen beachten und mit der Landesplanung besprechen
  • Unterstützung der Kommunen bei Vergaben (wenn gewünscht)
  • Unterstützung der Gemeinde- und Stadtvertreter durch Kommunalaufsicht
  • Förderung regionaler Produkte und Vermarktungsketten weiterführen
  • Regionale Besonderheit fördern und Entwicklung unterstützen
  • Unterstützung und Förderung des Ehrenamts
  • Förderung von Ideen der Mitarbeiter/innen der Kreisverwaltung
  • Imagekampagne Uckermark
  • Gespräche mit Innenministerien von Land und Bund bezüglich der Grenzkriminalität
  • Gespräche mit Kassenärztlicher Vereinigung bezüglich der Ärzteversorgung im Landkreis
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